Digitalisierung Bad Aibling

Ein Projekt der Digitalstrategie der ELKB

Kontakt

Attila Böjte
attila.boejte@web.de

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Kurzbeschreibung

Gottesdienste aus der Christuskirche Bad Aibling per Streaming zu übertragen: Zunächst einmal in den Saal im Gemeindehaus – niemand soll zuhause bleiben, weil er/sie befürchtet, keinen Platz zu finden. Auch soll es Gottes-Orte außerhalb von Kirche geben, überall dort, wo Menschen per Stream teilhaben.

Ziel

Die Verbindung von Feiern im Kirchenraum und Feiern im virtuellen Raum begreifen wir als den nächsten großen Entwicklungsschritt: Mit dem Streamingprojekt machen wir deutlich, dass wir „analog“ und „digital“ zusammendenken!

Erfahrungen

Stand Februar 2022:

Um das ehrenamtliche Medienteam zu fördern, braucht es viel Aufmerksamkeit und Koordination. Auch die Betreuung des Gottesdienstortes im Saal erforderte ständige Begleitung, bis es gelingen kann, dass die vielen Verschiedenen ineinandergreifen. Es kamen und kommen stetig weitere kleinere Ausgaben hinzu: Headset, dauerhafte Unkosten bei der Telekom, Software, Ordnungssystem für Kabel usw. Es sind die vielen kleinen notwendigen Dinge, die sich hier ansammeln.
Ein Gottesdienst wird etwa 100x digital in YouTube abgerufen. Die Gottesdienstübertragung in den Saal hat sich definitiv gelohnt: Die Leute sind entspannt, weil sie auf jeden Fall einen Platz finden – dies erhöht den Gottesdienstbesuch. Festgottesdienste z.B. die Konfirmation sind regelrecht auf diese Möglichkeit angewiesen.
Langfristig hat das Projekt Bedeutung für den Personaleinsatz unserer Gemeinde: Wie werden wir der Fülle der Einrichtungen auf dem Gemeindegebiet bei weniger werdenden Hauptamtlichen gerecht? Hier sehen wir auch einen wichtigen Beitrag in der anstehenden Landesstellenplanung und in dem Bemühen, auch bei aller Reduktion aktive Gemeinde vor Ort zu sein.
Technisch gesehen planen wir eine „hybride“ Gottesdienstform: Feiern vor Ort bei gleichzeitiger digitaler Interaktion der digital Mitfeiernden.

Tipp, falls Sie ein ähnliches Projekt durchführen wollen

Keinesfalls den Aufwand unterschätzen, die vielen technischen Zusammenhänge zu begreifen.
Es braucht engagierte Ehrenamtliche – im Hauptamtlichen-Team ist dies nicht zu schaffen.