„Social Media meets Streaming“ in der LKG Regensburg

Ein Projekt der Digitalstrategie der ELKB

Kontakt

Rainer Hübner
regensburg@lkg.de

Weitere Informationen
Kurzbeschreibung

Social Media verknüpft mit Streaming-Angebot kommuniziert Evangelium und was christliche Gemeinschaft sein kann.

Ziel

Die Reichweite des gemeindlichen Lebens, besonders des Gottesdienstes (Streaming) vergrößern. YouTube, Instagram, Facebook als Fenster zum Leben und zur Verkündigung der christlichen Gemeinschaft öffnen. Erleichterter Auf- und Abbau des Technik-Equipments für das Streaming und schönere Gestaltung des Altar- bzw. in der Kamera sichtbaren Raumes (weniger Kabel, keine alte Leinwand).

Erfahrungen

Stand Februar 2022: Die konkreten Ziele wurden mit den ehrenamtlichen Technik-Mitarbeiter:innen erarbeitet, die schon Erfahrung in Audio- und Streamingtechnik hatten. Zusätzlich beriet uns ein professioneller Veranstaltungstechniker, der uns ein effektives und im Auf- und Abbau arbeitssparendes Audio- und Streaming-Equipment im Rahmen unseres Budgets auflistete.
Schrittweise die Technik anzuschaffen, war für unsere ehrenamtlichen Mitarbeitenden von der Arbeitsintensität her sinnvoll: zuerst Audiotechnik, dann Streamingtechnik, zum Schluss der Monitor.
Parallel dazu fanden regelmäßige Treffen mit dem Social-Media-Team statt. Dabei wurden neben dem Feedback zu vergangenen Veröffentlichungen auch Ideen gesammelt, wie wir die Verbindung zwischen Instagram, Facebook und dem Stream auf YouTube bzw. dem Streaming-Equipment besser nutzen können.
Schwierig war die Einschätzung des benötigten Budgets.
Herausfordernd war und ist immer noch die reibungslose Bedienung der Technik und Übertragung auf YouTube und BibelTV durch die ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Für die Fehlersuche muss immer wieder mehr Zeit als geplant aufgewendet werden. Hier sind kontinuierliche Schulungen vorgesehen.
Das Zusammenspiel von Streaming mit Instagram und Facebook kann noch intensiviert werden. Es verlangt vom ehrenamtlichen Social-Media-Team einen höheren Zeitaufwand.
Grundsätzlich hat das Projekt ein jugendlicheres und moderneres Flair in die Gemeinschaftsarbeit eingebracht, was zur Weiterarbeit motiviert.
Nicht zu unterschätzen ist auch eine ansprechende und gut gepflegte Homepage, die in unserem Fall schon vorhanden war. Denn viele (eher ältere) Besucher finden über die Homepage auf die Social-Media-Kanäle.
Grundsätzlich äußern sich Gemeindeglieder sehr positiv über die Möglichkeit, die Gottesdienste online zu verfolgen – besonders in der Corona-Zeit. Vereinzelt erhalten wir Reaktionen von Zuschauenden, die sich nicht der Gemeinde zugehörig sehen. Eine Regensburger „gemeindelose“ Christin, die durch die Bibel-TV-Mediathek auf unsere Gottesdienste gestoßen ist, hat inzwischen in unserer Gemeinschaft Heimat gefunden.
Die Follower:innen auf Instagram setzen sich neben Personen aus unserer Gemeinde vor allem aus Christen zusammen, die wir aus anderen Gemeinden kennen, und aus christlichen Institutionen. Hier wäre eine weitere erhöhte Nutzung wünschenswert.
Die Adventskalenderaktion auf Instagram und Facebook in Verbindung mit „24x Weihnachten neu erleben“ wurde zu einem positiven Gemeinschaftserlebnis in der Corona-Zeit, das auch öffentlich sichtbar wurde.

Tipp, falls Sie ein ähnliches Projekt durchführen wollen

Präzise Planung im Voraus (evtl. mit einer externen kostenpflichtigen Fachberatung), um die Höhe des benötigten Budgets besser einschätzen und den Spielraum für eine Anpassung der Technik an geänderte Bedingungen einplanen zu können.
Die zeitliche Herausforderung für die ehrenamtlichen Mitarbeitenden beachten.
Regelmäßige Technikschulungen durchführen.
Ggf. für eine sichere Abstellmöglichkeit sorgen (abschließbarer Schrank oder Raum).
Interne Genehmigungsprozesse bei der zeitlichen Planung berücksichtigen.